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Thema: Diverse Sport NEWS !

  1. #221
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    Boxen: Box-Legende überrascht Fans - Klitschko spricht auf einmal vom Comeback !

    Mit einigen unerwarteten Aussagen hat Wladimir Klitschko die Box-Welt in Aufruhr versetzt.
    Ein Comeback des Ex-Weltmeisters scheint nicht mehr ausgeschlossen zu sein – allerdings nur unter ganz besonderen Bedingungen.

    Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko schließt ein Comeback nicht aus.
    "Um potenziell in den Ring zurückzukehren, muss es um etwas Außergewöhnliches gehen", sagte Klitschko dem amerikanischen TV-Sender Fox Sports Networks.
    "Wenn mich etwas aus dem Ruhestand bringen soll, dann muss es sich um etwas Unglaubliches handeln."

    Klitschko und der Rekord von Foreman
    Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" reizt den 42-jährigen Klitschko der Altersrekord im Schwergewichtsboxen.
    Den hält der Amerikaner George Foreman seit dem 5. November 1994.
    Damals wurde er mit 45 Jahren und 299 Tagen Champion.
    Will Klitschko dessen Rekord brechen, könnte das frühestes im Januar 2022 geschehen.

    Der Ukrainer hatte seine Profikarriere im August 2017 beendet. Klitschko war neun Jahre und sieben Monate Weltmeister in der Königsklasse des Boxens.
    Der 1,98 Meter große Sportler bestritt 69 Profikämpfe, gewann 64 und verlor fünf.

    Zuletzt musste er gegen Tyson Fury und Anthony Joshua Niederlagen hinnehmen.


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  2. #222
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    Fußball: Breitseite gegen Bayern-Präsidenten - Englisches Blatt vergleicht Uli Hoeneß mit Straßenräuber !

    Breitseite von der Insel in Richtung Uli Hoeneß: Die englische Boulevard-Zeitung "Daily Mail" greift den Präsidenten des FC Bayern scharf an und nennt ihn einen "Betrüger".

    München - Die Krise des FC Bayern ist nicht zuletzt eine Krise der Führungsetage: Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic geben derzeit keine gute Figur ab.

    Es ist eine echte Breitseite in Richtung des Bayern-Präsidenten: Wie die "Daily Mail" ausgesprochen drastisch formuliert, sei es schlichtweg "lächerlich", dass sich ausgerechnet Hoeneß an neureichen Vereinen wie Manchester City oder Paris Saint-Germain störe und sie für ihr Geschäftsgebaren kritisiere.
    Denn schließlich sei Hoeneß ein Steuerbetrüger.

    Hoeneß wird mit einem Straßenräuber verglichen
    "Das ist der Typ, dem wir zuhören sollen, wie er über finanziellen Anstand predigt?
    Kommt schon, wenigstens trug Dick Turpin eine Maske, wie man in Manchester sagt", vergleicht die Zeitung Hoeneß mit dem berüchtigten Straßenräuber aus dem 18. Jahrhundert.

    Der 66-jährige Hoeneß hatte sich immer wieder kritisch zu den immensen Ausgaben auf dem Transfermarkt geäußert - er nahm dabei vor allem die Aktivitäten von Manchester City und Paris Saint-Germain ins Visier.
    Sein Credo dabei: Geld allein werde keine Titel gewinnen.

    Im Zuge der neuesten "Football Leaks"-Veröffentlichungen waren diese Klubs wegen ihrer immensen Finanzspritzen aus Nahost erneut ins Kreuzfeuer geraten.
    Genau diese Unterstützung aber sei laut "Daily Mail" nicht als Darlehen oder Kredit zu sehen - sondern als Geschenk.
    Die Gelder müssten deshalb auch nicht zurückgezahlt werden.

    Dass ausgerechnet Hoeneß - er wird von der Zeitung als "verurteilter deutscher Betrüger" bezeichnet - der Moralapostel sein soll, sei "eine schöne Lektion für uns alle".

    So schoss Uli Hoeneß gegen den PSG-Sportdirektor
    Financial Fairplay (FFP) sei überhaupt dafür verantwortlich, dass Vereine wie der FC Bayern noch mit den Topklubs Europas mithalten können.
    Die Regelungen hätten dazu geführt, dass Spitzenvereine ihre Position festigten.
    Nach den Regeln des Financial Fairplay darf ein Verein nicht mehr ausgeben, als er einnimmt.

    Erst im September hatte Uli Hoeneß die Klubführung des französischen Meisters kritisiert.
    "Ich würde Paris St. Germain raten, seinen Sportdirektor auszutauschen.
    Dieser Mann ist kein Aushängeschild für diesen Verein.
    Wenn PSG ein Weltklub sein will, kann sich der Verein einen solchen Sportdirektor nicht leisten", sagte Hoeneß im "Kicker" über Antero Henrique.

    Die Bayern störten sich am Verhalten des französischen Spitzenklubs und Henriques (50) bei den Verhandlungen um Jérôme Boateng, aber auch um Renato Sanches.
    Angeblich soll PSG damals Interesse am Portugiesen gezeigt und einen Tag vor Transferschluss über eine Ablöse verhandelt haben.
    Dann habe sich der Klub nicht mehr gemeldet.


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  3. #223
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    Boxen: Polizei hat Fotos von Treffen - Box-Star Arthur Abraham soll Mafia-Verbindungen haben !

    Berlin/Erfurt - Tiefschlag gegen Arthur Abraham (38)! Dem Box-Star mit armenischen Wurzeln wird vorgeworfen, mit zwielichtigen Gestalten zu verkehren.
    Die Polizei schließt nicht aus, dass der Weltmeister des Internationalen Boxverbands im Mittelgewicht Kontakte zur armenischen Mafia hat.
    Ermittler hätten Fotos von einem Treffen, dass dies belegen würde.

    Und Abraham?
    Der schweigt bisher.

    Juli 2014: Eine Schießerei in einer Erfurter Spielothek.
    Zwei Männer werden schwer verletzt.
    Drei Jahre später wird der Hauptschütze zu einer Haftstrafe verurteilt, weitere Beteiligte kommen mit Bewährung davon.
    Hintergrund war ein Streit zwischen zwei Clans.

    Bei den Ermittlungen tauchten später immer wieder Verbindungen zwischen Boxern und der armenischen Mafia auf, auch der Name Arthur Abraham fällt.
    Das habe der Abschlussbericht eines Ermittlungsprojektes des Bundeskriminalamt und sechs Landeskriminalämtern ergeben, der dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ und dem MDR vorliegt.

    Ermittlungen gegen Karo Murat eingestellt
    Bevor die Ermittler auf Abraham stießen, dem keine Straftaten zur Last gelegt werden, fiel vor allem ein Name auf: Karo Murat (35).
    Der Deutsch-Armenier wurde Weltmeister, ist wie Abraham in seinem Heimatland Armenien ein Held.

    Doch sein Image bröckelte, als Ermittler bei der Auswertung der Handydaten herausfanden, dass sein Telefon bei der Schießerei im Juli 2014 am Tatort geortet wurde.
    Auch sein Auto wurde am Abend der Schießerei in Erfurt gesehen.
    Dennoch mussten die Ermittlungen gegen Murat eingestellt werden.
    Sein Bruder sagte aus, sich den Wagen geliehen zu haben.
    Die Ermittler zweifeln an der Darstellung des Profiboxers.

    Beweise gebe es nicht.
    Aber: Im April 2017 besuchte Murat in Erfurt einen Kampf zwischen Landsmann Arthur Abraham und Robin Krasniqi.
    Am Rande der Veranstaltung gingen mehrere Männer auf Murat los.
    Die Angreifer waren laut „Spiegel“ fast alle Beteiligte der Schießerei in Erfurt.

    Brisant: Einen Tag nach seinem Sieg gegen Krasniqi soll Arthur Abraham einen Erfurter Restaurant-Betreiber besucht haben, der wegen der Spielothek-Schießerei vor Gericht stand.

    Abraham und Murat gut in Clan-Szene integriert
    Und: Abraham soll vor dem Restaurant zwei Brüder des Betreibers herzlich begrüßt haben.
    Dem „Spiegel“ liegen Fotos vor, die das belegen.
    Einer von beiden solle in Neapel Falschgeld besorgt und Kontakte zur Mafia haben.
    Die Handys der beiden Männer sind zudem auf Abrahams Bruder zugelassen.
    Und zwar auf die Adresse, wo auch die Abraham-Boxsport GmbH ihren Sitz hat.
    Die Firma sei nur eine unter vielen, darunter Vermögensverwaltungen, Holdings oder Immobilienunternehmen.

    Die Recherchen von „Spiegel“ und MDR hätten ergeben, dass Abraham und Murat gut in die Clan-Szene integriert seien.
    Sie genössen höchstes Ansehen, weil sie viel Geld hätten und man mit ihnen gut Geschäfte machen könne.
    Anfragen zu diesem Thema hatte Abraham unbeantwortet gelassen.
    Bisher.


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  4. #224
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    Fußball: Er will den „Spiegel“ verklagen - Uli Hoeneß redet sich um Kopf und Kragen !

    München - Uli außer Rand und Band! Bayern-Präsident Hoeneß hat beim sächsischen Wirtschaftsdialog zum Rundumschlag ausgeholt.

    Einmal in Plauder-Laune sprach Hoeneß über seinen Rückzug beim Rekordmeister und seine Beleidigungen gegen Ex-Spieler Juan Bernat.
    Gleichzeitig verriet er der Sächsischen Zeitung, dass er den „Spiegel“ verklagen will.

    Nicht sofort, aber womöglich doch vor dem nächsten runden Geburtstag will Uli Honeß Schluss beim FC Bayern machen.
    „Ich bin jetzt 66 Jahre alt.
    Lassen Sie mich diesen Job noch zwei, drei Jahre machen“, sagte Hoeneß.

    Uli Hoeneß hat ein klares Bild von seinem Nachfolger
    Er skizzierte ein klares Bild eines Nachfolgers.
    „Er sollte jemand sein, der eine menschliche Seite hat – und einer, der aus dem Fußball kommt.“
    Aber wer erfüllt dieses Profil?
    Das weiß auch Hoeneß (noch) nicht.
    „Wir müssen die eierlegende Wollmilchsau suchen.
    Das wird schwer.
    Wenn ich wüsste, der oder der kann das, würde ich nächstes Jahr aufhören.“

    Sein Kumpel Karl-Heinz Rummenigge spielt in den Überlegungen offenbar keine Rolle.
    Über „Kalle“ verliert Hoeneß in dem Zusammenhang kein Wort.

    Hoeneß kündigt rechtliche Schritte
    Redseliger wird Hoeneß bei den angeblichen Super-League-Plänen der Bayern.
    Nach den „Football Leaks“-Enthüllungen kündigte er rechtliche Schritte gegen den „Spiegel“ an.
    „Ja, sicher“, sagte Hoeneß auf die Frage, ob die Bayern gegen das Nachrichtenmagazin vorgehen würden.

    Während er gegen den „Spiegel“ vorprescht, rudert er bei den Beleidigungen gegen seinen Ex-Spieler Juan Bernat kleinlaut zurück: „Das eine oder andere Wort, das ich gebraucht habe, würde ich nicht wieder machen.
    Das hat mir sehr leidgetan, Juan Bernat beleidigt zu haben für seine Spielweise in einem Spiel.
    Das würde ich nicht wieder machen.“


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  5. #225
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    Fußball: Sieg im Liga-Gipfel: Dortmund distanziert die Bayern !

    Borussia Dortmund hat dank einer tollen Moral Bayern München distanziert und damit einen riesigen Schritt Richtung Herbstmeisterschaft gemacht.

    Spitzenreiter Borussia Dortmund hat dank einer tollen Moral Rekordmeister Bayern München distanziert und damit einen riesigen Schritt Richtung Herbstmeisterschaft in der Fußball-Bundesliga gemacht.
    Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre gewann einen intensiven und hochklassigen Liga-Gipfel trotz zweimaligen Rückstands mit 3:2 (0:1) und baute den Vorsprung auf den Titelverteidiger auf sieben Zähler aus.

    Marco Reus (49, Foulelfmeter/67.) glich zunächst die zweimalige Führung der Gäste durch Robert Lewandowski (26./52.) aus, ehe Super-Joker Paco Alcacer (73.) zum Sieg traf.
    In der fünften Minute der Nachspielzeit wurde Lewandowskis 3:3 wegen Abseits zu Recht nicht anerkannt.

    Die Gäste begannen auch ohne Dortmund-Schreck Arjen Robben, Thiago, Corentin Tolisso und Kingsley Coman (alle verletzt) vor 81.365 Zuschauer im ausverkauften Signal Iduna Park gewohnt dominant.
    Sie ließen den Ball laufen und schnürten den BVB am eigenen Strafraum ein.

    Die Dortmunder lauerten auf Ballverluste der Bayern und Konter.
    Ein solcher hätte fast zur Führung geführt. Nach einem Fehler von Mats Hummels lief Reus alleine auf Manuel Neuer zu, doch dem Kapitän versagten die Nerven.
    Reus schloss zu früh ab und Neuer parierte (10.).

    In der Folge übernahmen die Münchner das Kommando.
    Aggressiv im Zweikampf, laufstark und in Ansätzen auch mit Spielwitz ausgestattet - der selbst ernannte Außenseiter drängte auf die Führung.
    Eine Direktabnahme von Franck Ribery verfehlte das Ziel aber deutlich (17.).

    Besser machte es Lewandowski.
    Nach einer präzisen Flanke von Joshua Kimmich köpfte der Ex-Dortmunder aus sechs Metern ein.
    Marwin Hitz, der den verletzten BVB-Torhüter Roman Bürki vertrat, war ohne Abwehrchance.
    Dafür reagierte Hitz gegen Ribery gut (33.).

    Der Gastgeber, der erstmals seit über sechs Jahren als Tabellenführer auf den FC Bayern traf, hatte in der ersten Halbzeit Mühe ins schnelle Umschaltspiel zu kommen.
    Wenn es einmal gelang, war der letzte Pass häufig zu ungenau.

    Die Münchner, bei denen Jerome Boateng nach seiner Nicht-Berücksichtigung für die Nationalmannschaft mit Hummels die Innenverteidigung bildete, ließen außer der Möglichkeit durch Reus im ersten Durchgang nicht viel zu (6:1 Torschüsse).

    „Die Bayern machen ein konzentriertes und gutes Spiel.
    Dortmund hatte eine Chance, ansonsten hatten sie es im Griff“, sagte Bundestrainer Joachim Löw in der Pause bei Sky.

    Das änderte sich nach dem Wechsel.
    Neuer zögerte beim Herauslaufen einen Tick zu lange und kam gegen Reus zu spät.
    Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied auf Elfmeter, den Reus sicher zum Ausgleich verwandelte.

    Angetrieben von den Fans war der BVB jetzt im Spiel, die Münchner blieben aber eiskalt.
    Lewandowski köpfte eine Hereingabe des starken Kimmich zu seinem siebten Saisontor ein.

    Der BVB zeigte sich aber keineswegs geschockt und erhöhte das Tempo.
    Joshua Kimmich klärte für den geschlagenen Neuer gegen Reus auf der Linie (59.), Boateng verhinderte gegen den für Mario Götze eingewechselten Paco Alcacer den Ausgleich (62.).
    Dieser gelang Reus mit einer sehenswerten Direktabnahme fünf Minuten später.

    Beide Mannschaften suchten danach die Entscheidung.
    Die Bayern rannten nun aber immer wieder in Konter des BVB, dabei sorgte Paco Alcacer für die erste Führung.





    Wie schön, und wieder einmal wurde den orroganten Bayern gezeigt wo der Hammer hängt !
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  6. #226
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    Formel 1: Geldstrafe und Verwarnung für Vettel für Wiege-Eklat !

    Sebastian Vettel kommt nach seinem Fauxpas beim Wiegen mit einem blauen Auge davon.
    25.000 Dollar Strafe und Verwarnung für Ferrari-Piloten.

    Glück im Unglück für Sebastian Vettel: Die Stewards ließen bei der Bestrafung für Vettels Wiege-Fauxpas im Qualifying zum Brasilien GP Gnade walten.
    Vettel erhält eine Verwarnung und wird zusätzlich zur Kasse gebeten.
    Das Portemonnaie des Ferrari-Stars wird um 25.000 Dollar erleichtert.

    Im zweiten Qualifikationsabschnitt sorgte Vettel für Aufregung, weil er die Anweisungen der Offiziellen nicht befolgte.
    Vettel fuhr mit angeschaltetem Motor auf die FIA-Waage und fuhr anschließend auch aus eigener Kraft von der Waage.
    Dabei wurde das Messinstrument beschädigt.

    Die Strafe fiel verhältnismäßig glimpflich aus, weil sich die ursprünglichen Vorwürfe nicht ganz bewahrheiteten.
    Zunächst hieß es im Bericht von Jo Bauer, der Motor wäre während des Wiegevorgangs gelaufen, eine korrekte Messung deshalb nicht möglich gewesen - die Vibrationen des Motors verfälschen das Messergebnis.

    Doch Vettel schaltete den Motor letztlich aus, allerdings nicht unverzüglich.
    Trotzdem liegt dadurch kein Bruch von Artikel 29.1.a.i. des Sportlichen Reglements vor.

    Doch warum wurde Vettel dann überhaupt bestraft?
    Weil er den Aufforderungen der Offiziellen an der Waage nicht Folge leistete.
    Vettel schaltete den Motor nicht sofort ab, als er dazu aufgefordert wurde.
    Außerdem brachte Vettel den Offiziellen in Gefahr, als er auf die Waage fuhr und sein Fahrzeug nicht rechtzeitig stoppte.
    Der Offizielle sprang sicherheitshalber auf die Seite, weil Vettel die Pylone überfuhr, die den Fahrern die Halteposition signalisieren soll.

    Dann unterlief Vettel der zweite Fehler: Statt darauf zu warten, von der Waage geschoben zu werden, startete er den Motor mithilfe der MGU-K und fuhr aus eigener Kraft von den Schienen.
    Dabei schleuderte er die Waage nach hinten, wodurch das Messinstrument beschädigt wurde.
    Glücklicherweise wurde niemand dabei verletzt.

    Als mildernden Umstand lassen die Stewards gelten, dass Vettel nicht rücksichtslos von der Waage fuhr und es möglicherweise zu einem Missverständnis mit dem Offiziellen kam.

    Vettel selbst schwieg weitgehend zu den Vorwürfen.
    "Es ist besser, wenn ich dazu nichts sage", so Vettel direkt nach dem Qualifying.
    "Sie sollten uns in einer solchen Situation nicht rufen, wenn die Bedingungen sich ändern.
    Wir hatten zu tun.
    Ich wollte, dass sie sich beeilen."

    Das Wiegen passiert während der Sessions im Zufallsprinzip, die Fahrzeuge werden stichprobenartig untersucht.
    Damit soll sichergestellt werden, dass die Autos zu keinem Zeitpunkt untergewichtig sind, nicht nur am Ende der Qualifikation.

    Vettel hatte es besonders eilig, weil er zu Beginn von Q2 auf Supersoft-Reifen rausging, um sich bei einsetzendem Regen auf jeden Fall für Q3 zu qualifizieren.
    Allerdings blieb es recht trocken, weshalb Ferrari beide Piloten sofort zurück an die Box rief, um Soft-Reifen aufzuziehen.
    Die Reifen im Q2 sind jene, die bei den Top-10 auch beim Rennstart zum Einsatz kommen müssen.

    Für Vettel ist es die erste Verwarnung in der aktuellen Saison.
    Die ausgesprochene Verwarnung gilt nicht als sogenannte 'Driving-Verwarnung', die für Vergehen auf der Strecke ausgesprochen wird.
    Bei drei Verwarnungen - wenn mindestens zwei davon für Vergehen auf der Strecke sind - gibt es eine Strafversetzung um zehn Startplätze.


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    Formel 1: Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo !

    Am Sonntag geht's weiter mit dem Großen Preis von Brasilien.
    Start ist um 18.10 Uhr - natürlich wie immer live bei RTL !

    Die RTL-TV-Übertragung beginnt schon um 17.15 Uhr.
    Seien Sie dabei! Tschüss und bis Sonntag!
    19:06

    (Quelle: )
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    Formel 1: Brasilien - Hamilton siegt nach kurioser Verstappen-Kollision !

    Lewis Hamilton klaut schuldlosem Max Verstappen den Sieg - Mercedes gewinnt Konstrukteurs-WM - Sebastian Vettel nach verkorkstem Sonntag Sechster.

    Gegen Red-Bull-Pilot Max Verstappen war in Sao Paulo kein Kraut gewachsen - und trotzdem ging der Sieg beim Brasilien-Grand-Prix am Sonntag an Lewis Hamilton.
    Der Mercedes-Pilot profitierte davon, dass Verstappen komfortabel in Führung liegend von Esteban Ocon (Force India) abgeräumt wurde, sich drehte und mit einem beschädigten Auto nicht mehr zurückschlagen konnte.

    Der Niederländer musste sich mit dem zweiten Platz trösten, war aber Mann des Rennens.
    Nach einem Start von Position fünf pflügte er teilweise spektakulär durch die Spitzengruppe, blieb mit Supersoft am längsten auf der Bahn und schien seine Mission mit einem spielerischen Manöver gegen Hamilton zu beenden.
    Doch dann versuchte Ocon sich zurückzurunden und knallte im Senna-S mit dem Red Bull zusammen.
    Für den Franzosen hagelte es deshalb eine Stop-and-Go-Strafe.

    Was beinahe unterging: Mercedes sicherte sich den Gewinn der Konstrukteurs-WM, weil Ferrari im Rennen nicht so stark war wie erwartet.
    Zwar komplettierte Kimi Räikkönen als Dritter das Podium.

    Sebastian Vettel hatte jedoch viel Mühe und enormen Reifenverschleiß.
    Er musste überraschend einen zweiten Stopp einlegen, was ihn über den sechsten Rang nicht hinauskommen ließ.

    Ebenfalls stark: Daniel Ricciardo im zweiten Red Bull, der von Startplatz elf auf den vierten Rang fuhr, zum Schluss am Podium knabberte und noch vor Valtteri Bottas (Mercedes/5.) ins Ziel kam.
    Die Top 10 komplettierten Charles Leclerc (Sauber/7.), die Haas-Piloten Romain Grosjean (8.) und Kevin Magnussen sowie Sergio Perez (Force India/10.)


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    Formel 3: Mick Schumacher peilt das "Familien-Triple" an !

    Das Weltfinale der Formel 3 ist für Mick Schumacher der Abschluss einer überragenden Rennsaison.
    Die Strecke in Macau hat eine besondere Schumacher-Geschichte.

    Sein Vater gewann als Jungspund schon in Macau, sein Onkel auch – und nun peilt Mick Schumacher den Sieg beim prestigeträchtigen Weltfinale der Formel 3 an.
    "Der Macau Grand Prix ist ein Rennen mit großer Historie, unter den Siegern sind viele der erfolgreichsten Fahrer der Geschichte", sagte der 19-Jährige vor seinem Saisonabschluss: "Es wäre eine große Ehre, wenn auch ich auf der Siegerliste erscheinen würde."

    "Quick Mick" will den "Schumi-Dreierpack"
    Schon zweimal taucht der Name Schumacher in dieser Siegerliste auf.
    1990 triumphierte Micks Papa Michael Schumacher, der Formel-1-Rekordweltmeister, in China.
    Fünf Jahre später war dann sein Onkel Ralf nicht zu schlagen.
    Nun will Mick den "Schumi-Dreierpack" perfekt machen und seine grandiose Saison krönen.
    "Ich bin stolz, als Europameister herzukommen", sagte Schumacher, der wie gewohnt für sein italienisches Prema-Team startet: "Das ist das Rennen, das jeder Formel-3-Fahrer gewinnen möchte.
    Ich werde mein Bestes geben, um genau das zu erreichen."
    Auch Ayrton Senna (1983) stand schon ganz oben auf dem Podest.

    Schumacher nimmt zum zweiten Mal am Rennen in Macau teil, 2017 war er trotz der schnellsten Rennrunde nur 16. geworden.
    Diesmal aber geht "Quick Mick" mit einem ganz anderen Selbstvertrauen auf die gut sechs Kilometer lange Strecke, die keine Fehler verzeiht.
    Mit seinen acht Siegen in der zweiten Saisonhälfte holte Schumacher noch den EM-Titel.

    In Macau könnte es nun erneut zum Duell mit Red-Bull-Junior Dan Ticktum kommen, den Schumacher in der regulären Formel-3-Saison noch abfing.
    Den besseren Start ins Rennwochenende erwischte nun wiederum Ticktum.
    Der ebenfalls 19 Jahre alte Vorjahressieger geht von der Pole Postion ins Qualifikationsrennen, während Schumacher in einem chaotischen Qualifying nicht über Rang neun hinauskam.
    Das Quali-Rennen am Samstag entscheidet dann über die Startaufstellung für das Hauptrennen (Sonntag, um 8.30 Uhr).

    "Rennfahren ist das, wovon ich träume"
    Für Schumacher bietet Macau "die perfekte Strecke, um seine persönliche Grenze auszuloten".
    Der Stadtkurs zählt zu den anspruchsvollsten Rennstrecken überhaupt, überall lauern Gefahren.
    Statt Auslaufzonen gibt es Leitplanken.
    Aber Schumacher liebt Herausforderungen.
    "Rennfahren ist das, wovon ich träume.
    Es ist das, womit ich mich ständig beschäftige.
    Es ist anstrengend, es ist schwierig, es ist herausfordernd, es ist kompliziert.
    Es ist einfach nur super", sagt er gerne.

    Nach Macau entscheidet sich auch, wie es mit Schumacher in Zukunft weitergeht.
    Der Aufstieg in die Formel 2 gilt als wahrscheinlich, der Schritt in die Formel 1 soll nicht überstürzt werden.
    Doch die Königsklasse wartet schon längst auf den Sohn des Rekordweltmeisters.
    Es sei zu "100 Prozent sicher", dass schon bald wieder ein Schumacher in der Startaufstellung vertreten ist, sagte Weltmeister Lewis Hamilton zuletzt.
    Doch erst einmal wandelt Mick Schumacher in Macau auf den Spuren des Vaters.


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